Neugestaltung der Wilhelmshöher Allee in Kassel ausgezeichnet

Oberbürgermeister Bertram Hilgen (Mitte) nahm die Förderurkunde in Berlin von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (rechts) entgegen. ; © Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung Oberbürgermeister Bertram Hilgen (Mitte) nahm die Förderurkunde in Berlin von Bundesumwelt-ministerin Barbara Hendricks (rechts) entgegen.

Als Premiumprojekt ausgezeichnet

Die geplante Umgestaltung der Wilhelmshöher Allee wurde am 26. Januar als eines von bundesweit 46 herausragenden Projekten des Bundesprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" in Berlin ausgezeichnet. Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks übergab die Förderurkunde an Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen. Das Umweltbundesministerium stellt 1,9 Millionen Euro zur Verfügung, 200.000 Euro der Umbaukosten für das ausgezeichnete Premiumprojekt trägt die Stadt Kassel.

Geplante Maßnahmen für die Umgestaltung

Der Bergpark Wilhelmshöhe wurde im Jahr 2013 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die Wilhelmshöher Allee als markante Verkehrs- und Sichtachse, die den Bergpark mit der Innenstadt verbindet, soll neu erlebbar gemacht werden. Hierzu sind mehrere Einzelmaßnahmen geplant. 225 Linden sollen neu gepflanzt und bestehende Bäume saniert werden, um den geschlossenen Alleecharakter wiederzuherstellen. Zudem wird das Rasengleis von Brüder-Grimm-Platz bis Kirchweg neu gebaut und das bestehende Rasengleis vom Kirchweg bis zum Krankenhaus Rotes Kreuz überarbeitet. 140 KVG-Oberleitungsmasten aus Beton werden durch moderne Stahlmasten ersetzt und begrünt. Schließlich soll ein Ausstattungskonzept für mehr Aufenthaltsqualität und ein einheitliches Erscheinungsbild sorgen und das gemischte Repertoire aus Sitzbänken, Papierkörben und Fahrradständern ersetzen.

"Durch den Welterbe-Prozess sind uns die historischen, landschaftlichen und städtebaulichen Bezüge der Wilhelmshöher Allee und ihre besondere Bedeutung für das gesamtstädtische Gefüge der Stadt Kassel viel deutlicher geworden", erklärt Oberbürgermeister Hilgen. Durch die geplanten Maßnahmen würden diese vielfältigen Bezüge und Qualitäten noch stärker ins Bewusstsein der Stadtbewohner und Gäste gerückt.

Veröffentlicht am:   27. 03. 2017  


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