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Erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt: Wunschberuf für Oksana Yerschova

Oksana Yerschova bekommt Blumen von Ilona Friedrich überreicht; © Stadt Kassel
Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich (rechts) gratuliert Oksana Yerschova zu ihrem beruflichen Werdegang.

Als ein Beispiel für die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt hat Kassels Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich den beruflichen Werdegang von Oksana Yerschova bezeichnet. Die aus der Ukraine stammende junge Frau habe mit hoher persönlicher Motivation und mit der Unterstützung des Jobcenters der Stadt Kassel eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben. Nun arbeitet sie in ihrem Wunschberuf als Erzieherin. „Frau Yerschova ist ein positives Beispiel für all jene Frauen, die sich in ähnlichen Situationen aufmachen und ihr Leben in die Hand nehmen“, sagte Bürgermeisterin Friedrich, die den Werdegang der jungen Frau gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Jobcenters der Stadt Kassel, Christian Nübling, vorstellte.

Sozialdezernentin Ilona Friedrich, Oksana Yerschova, Kita-Brückenhof-Leiterin Sabine Hübsch und Jobcenter-Geschäftsführer Christian Nübling (v. l.) freuen sich gemeinsam über die Erfolgsgeschichte von Oksana Yerschova. Mit Halstuch der kleine Jakub, den Oksana Yerschova betreut.; © Jobcenter Stadt Kassel Sozialdezernentin Ilona Friedrich, Oksana Yerschova, Kita-Brückenhof-Leiterin Sabine Hübsch und Jobcenter-Geschäftsführer Christian Nübling - Mit Halstuch der kleine Jakub, den Oksana Yerschova betreut.

Familienpflichten und Beruf vereinbaren

Als Oksana Yerschova nach Deutschland kam, arbeitete sie zunächst in der Gastronomie. Doch für die alleinerziehende Mutter eines Sohnes war die Arbeit nur schwer mit ihren Familienpflichten zu vereinbaren. Als pädagogische Helferin im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit (siehe Hintergrund AGH) in einer städtischen Kita stellte sie fest, dass ihr die  Arbeit im pädagogischen Bereich der Kita Freude bereitet. Durch die von der Stadt Kassel und dem Jobcenter geleisteten Unterstützung konnte sie eine zweijährige Vollzeit-Ausbildung am Fröbelseminar absolvieren. Mit einem sehr guten Prüfungsergebnis hat sie nun einen sicheren Arbeitsplatz in einer städtischen Kita erhalten, wo sie sich zurzeit um ein so genanntes "Inklusionskind" kümmert, das besonders viel Aufmerksamkeit und Betreuung benötigt.

Bürgermeisterin Friedrich: "Die Integration in den Arbeitsmarkt ist eine zentrale Anforderung in unserer Gesellschaft. Die Geschichte von Oksana Yerchova zeigt, dass es für viele Menschen, die zu uns kommen, aussichtsreiche Berufschancen gibt. Die Förderungen durch die Stadt und das Jobcenter waren gute Investitionen, denn nun kann Frau Yerschova ihren Lebensunterhalt durch ihre Berufstätigkeit bestreiten und ist dauerhaft unabhängig von staatlichen Leistungen.

Christian Nübling, Geschäftsführer des Jobcenters der Stadt Kassel: "Wenn sich Lebensumstände ändern, ist es wichtig, nicht den Mut zu verlieren, sondern seinen Weg weiter zu gehen. Dabei helfen wir im Jobcenter gern. Es gibt sehr viele unterstützende Instrumente, um im Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. In Kassel gefällt mir, dass alle Beteiligten an einem Strang zu ziehen. Frau Yerschova, die Stadt Kassel als Arbeitgeberin, die Kommunale Arbeitsförderung und das Jobcenter Stadt Kassel – wir haben gemeinsam etwas Großartiges geschafft.


Gute Berufsaussichten für Erzieherinnen und Erzieher

Die Ausbildung zur Erzieherin: Sie wird im Jobcenter Stadt Kassel gut genutzt, sowohl von Frauen wie auch von Männern. Im Jahr 2017 haben zehn der Kunden mit der Ausbildung begonnen (7 Frau und 3 Männer). Sie werden voraussichtlich in 2019 beziehungsweise 2020 ihre Ausbildung abschließen. Wenn eine Frau oder ein Mann für diese wichtige Arbeit mit Kindern geeignet ist, stehen die Chancen gut, eine sichere Stelle zu finden. 

Hintergrund AGH
Mit einer Arbeitsgelegenheit (AGH) wird allgemein ein arbeitsmarktpolitisches Instrument bezeichnet, das Arbeitslose bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützen soll. Arbeitsgelegenheiten in diesem Sinne sind zusätzliche Beschäftigungen, die abseits vom bereits vorhandenen Arbeitsmarkt und mit Hilfe von öffentlichem Geld angeboten werden.


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