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Einwohner-Plus: So stehen die 23 Kasseler Stadtteile da

Kassel wächst: Entgegen früherer Prognosen der Demographen leben in Kassel mit Stand 31. Dezember 2017 exakt 204.021 Menschen. Die Jahre zurückgehender Einwohnerzählen sind vorbei.

Das liege auch am Zuzug von Geflüchteten, aber eben ganz wesentlich an anderen Faktoren, stellt Oberbürgermeister Christian Geselle dazu fest: "Unsere Stadt ist attraktiv – hier lässt es sich gut leben. Viele Menschen wollen in Kassel wohnen, weil es hier Arbeit gibt und sie eine Perspektive sehen. Handwerker, Wissenschaftler, Informatiker, Erzieher, Kreative, Gründer und auch für jene, die erst noch schauen, wo es einmal langgehen soll. Auch unsere Universität verzeichnet erneut Rekordzahlen an Studierenden."

Unterneustadt und Nord/Holland wachsen am stärksten

Die detaillierte Betrachtung der städtischen Statistikstelle zeigt, wie sich die Zahlen in den 23 Stadtteilen über einen Zeitraum von fünf Jahren entwickelt haben. Im Durchschnitt ist Kassels Einwohnerschaft seit 2013 um 3,7 Prozent gewachsen. Das stärkste Plus erzielten in diesem Zeitraum die Stadtteile Unterneustadt (10,1), Nord/Holland (9,8) und Bettenhausen (8,7). Auf der anderen Seite lebten in zwei Stadtteilen etwas weniger Menschen als vor fünf Jahren, nämlich in Waldau (- 0,9 Prozent) und in Süsterfeld/Helleböhn (- 0,5).

Bevölkerungsreichster Stadtteil ist jetzt Nord/Holland (16.448), gefolgt vom Vorderen Westen (15.926) und Wehlheiden (14835)  Kleinster Stadtteil ist Nordshausen (2082), davor liegen Jungfernkopf (3917) und Brasselsberg (4121). "Schallmauern" durchbrochen haben Oberzwehren (13001) und Wesertor (10.078).

Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Kassel und den 23 Stadtteilen von 2013 bis 2017; © Stadt Kassel, Statistikstelle


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