Austausch für junge Geflüchtete im Bürgersaal des Rathauses

Archivbild; © Stadt Kassel
Sprachkurs für Geflüchtete in Kassel.

70 junge Geflüchtete im Alter von 14 bis 27 Jahren fanden jetzt den Weg in den Bürgersaal, um sich über eine Reihe von Fragen auszutauschen: „Was ist gut am Leben in Kassel? Was könnte besser werden? Wie soll meine Zukunft in Kassel aussehen?“ und „Wie können wir hier gut zusammenleben?“

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen diskutierten nicht nur angeregt über ihre Situation und darüber wie das Ankommen und das gemeinsame Leben in Kassel verbessert werden könnte, sondern suchten auch nach Lösungen und Handlungsalternativen in Kleingruppen. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen: Freizeit, Wohnen, Schule/Ausbildung, Gesundheit, Teilhabe an der Gesellschaft.

Die Begegnung fand im Bürgersaal einen Rahmen, in dem sich die jungen Menschen nach eigenen Aussagen gut aufgehoben und ernst genommen fühlten. „Wir sind jetzt da, wo sonst der Bürgermeister sich unterhält!“

Der Austausch wurde von der Prozessbegleiterin Gabriele Jerome, W.I.R.-Koordinatorin Teslihan Ayalp und der Bildungskoordination für Neuzugewanderte, Charlene Hackley, angeleitet. Sie sorgten dafür, dass die Ergebnisse auch den Weg auf die Pinnwände und in den weiteren Prozess des Bündnisses finden. Ein wichtiges Anliegen war den jungen Menschen, dass sie darüber informiert werden, was aus ihren Ideen geworden ist und gerne wieder als Experten und Expertinnen für ihre Lebenswelt befragt werden. Derzeit werden die Ergebnisse des Workshops ausgewertet und systematisiert.

Der Austausch fand im Rahmen des Programms „Willkommen bei Freunden - Bündnisse für junge Geflüchtete“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung statt, mit der die Abteilung „Bildungsmanagement und Integration“ im Amt für Schule und Bildung eng kooperiert.

Veröffentlicht am:   18. 07. 2018  


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