| Polizei | 110 |
| Feuerwehr/Rettungsdienst | 112 |
| Giftnotruf | 06131 - 19240 |
Bei jedem Notruf denken Sie bitte an die "5 Ws":
Wo ist es passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen!
Wer einen Herzstillstand erleidet, befindet sich in der Regel nicht im Krankenhaus und es vergeht oft wertvolle Zeit, bis ein Notarzt zur Stelle ist. Mit der automatisierten externen Defibrillation können aber auch Laien nachhaltig Leben retten. Gleichzeitig ist immer mit den Maßnahmen der Herzdruckmassage und der Beatmung zu beginnen.
Die Handhabung des kleinen Gerätes ist einfach. So führt es den Anwender mit Sprachbefehlen durch die Bedienung, die aus zwei Tastendrücken besteht.
Nach dem Einschalten fordert das Gerät den Anwender auf, zwei handtellergroße Elektroden auf den Oberkörper des Bewusstlosen zu kleben. Danach analysiert das Gerät das EKG und stellt fest, ob ein Kammerflimmern vorliegt und ob ein Elektroschock notwendig ist. Innerhalb von wenigen Sekunden, wenn ein Schock notwendig ist, gibt das Gerät die Anweisung "Schock empfohlen". durch das Drücken einer Taste wird der Elektroschock ausgelöst.
Dabei muss darauf geachtet werden, dass niemand – vor allem nicht der Helfer selbst – den Bewusstlosen berührt. Nun überprüft das Gerät wieder die Herzaktion. War der erste Schock erfolglos, wird ein weiterer Schock empfohlen (insgesamt zwei Mal). Danach wird der Helfer aufgefordert, den Puls zu messen und eventuell mit der Herzmassage fortzufahren. Es kann kein Elektroschock ausgelöst werden, wenn dieser aufgrund der EKG-Analyse nicht notwendig ist.