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EU-Projekt Prosperity

Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Kassel ist Partner im EU-Projekt CIVITAS PROSPERITY. Ziel ist die Förderung des Wissensaustausches zwischen Kommunen, Behörden des jeweiligen Landes und anderen Akteuren, um das Konzept nachhaltiger Mobilitätspläne (engl. sustainable urban mobilityplan, SUMP) bekannter zu machen und deren Erstellung und Umsetzung durch nationale Programme zu unterstützen.

Im bis zum Jahr 2019 laufenden Projekt CIVITAS PROSPERITY, gefördert aus dem Programm "Horizon 2020", sind neben der Stadt Kassel mehr als 27 Partner aus 16 EU-Staaten beteiligt. Das Projekt soll sicherstellen, dass mehr Städte und Gemeinden SUMP nach den EU-SUMP-Empfehlungen erstellen und diese im Rahmen vieler innovativer Maßnahmen umsetzen. Die CIVITAS PROSPERITY-Idee der Einbindung und Aktivierung geschieht durch regelmäßigen Austausch zwischen den nationalen Behörden verschiedener Länder und als kontinuierlicher nationaler Entwicklungsprozess in jedem Land. Für die Kommunen werden Schulung und Austausch in Erfahrungsworkshops durchgeführt, Leitfäden zur Entscheidungsfindung erstellt und nationale Programme zur Unterstützung nachhaltiger städtischer Mobilitätspläne erarbeitet. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Regionen und Städten, in denen dieses Modell noch wenig verbreitet ist, die aber unter vielen negativen Verkehrsfolgen leiden. Daher finden die meisten Aktivitäten in PROSPERITY in Regionen und Städten im südlichen sowie in Mittelost- und Osteuropa statt. Die Stadt Kassel arbeitet in diesem Projekt an dem Aufbau der Evaluation des im Jahre 2015 beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan (VEP 2030), um die strategische Planung als Dauerprozess im Verwaltungshandeln zu implementieren. Auf nationaler Ebene wird die Stadt Kassel hierbei vom Difu (Deutsches Institut für Urbanistik) als Projektpartner unterstützt. Daneben wird das Difu in Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und anderen nationalen Organisationen der Partnerländer in Zusammenarbeit mit der Stadt Kassel Empfehlungen für nationale Unterstützung von SUMP erarbeiten.

Aktuell erfolgt eine kommunale Umfrage vom Difu in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, unterstützt durch die Stadt Kassel zum Stand der Anwendung von Verkehrsentwicklungsplänen und nachhaltigen Stadtmobilitätsplänen (SUMP) in Deutschland

Logo Civita Prosperity

Die englische Webseite des Projektes finden Sie hier:

Weitere Informationen zum Verkehrsentwicklungsplan Stadt Kassel 2030:

Kontakt

Institution: Stadt Kassel - Straßenverkehrs- und Tiefbauamt
Ansprechpartnerin: Simone Fedderke
Telefon: 0561/787-6150
Telefax: 0561/787-3140
E-Mail: simone.fedderke@kassel.de
ÖPNV: Fahrplanauskunft


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