Beratungs- und Förderzentrum in Kassel eröffnet

Das neue regionale Beratungs- und Förderzentrums  ist heute an der Astrid-Lindgren-Schule in Kassel eröffnet worden. Die Entwicklung des Beratungs- und Förderzentrums (BFZ) ist ein wesentlicher Schritt hin zur geplanten Umsetzung der "Modellregion Inklusive Bildung in Kassel" und stellt einen wichtigen Schritt in der qualitativen Weiterentwicklung des inklusiven Unterrichts dar. 
 

In dem regionalen Beratungs- und Förderzentrum der Astrid-Lindgren-Schule arbeiten 47 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen eine wesentliche Rolle in der Unterstützung der allgemeinen Schulen zukommt, wenn diese inklusiven Unterricht umsetzten und weiterentwickeln. Das Beratungs- und Förderzentrum sichert die Qualität der sonderpädagogischen Unterstützung durch ein klar strukturiertes Qualitätsmanagement und durch einen effektiven, qualifizierten und verlässlichen Personaleinsatz in den Kasseler Schulen.
 

"Durch die Einrichtung eines regionalen Beratungs- und Förderzentrums an der Astrid-Lindgren-Schule in Kassel wird eine kompetente und schulunabhängige Beratung für Eltern und Erziehungsberechtigte zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen und/oder Anspruch auf sonderpädagogischen Förderbedarf stärker als bisher gewährleistet", sagt Helga Dietrich, die Leiterin des Staatlichen Schulamtes für den Landkreis und die Stadt Kassel.
 

Zu den Aufgaben des regionalen Beratungs- und Förderzentrums gehört es, präventive sonderpädagogische Beratungs- und Fördermaßnahmen umzusetzen, diese engmaschige mit den präventiven Maßnahmen der allgemeinen Schule auf der Grundlage des jeweiligen schulischen Förderkonzeptes abzustimmen und zu vernetzen sowie in der inklusiven Beschulung sonderpädagogisch zu unterstützen. Hierdurch erfahren alle Schulen in der Stadt Kassel eine systemische Unterstützung. Das regionalen Beratungs- und Förderzentrum der Astrid-Lindgren-Schule ist auch am Entscheidungsverfahren grundlegend beteiligt, mit dem ein Anspruchs auf sonderpädagogische Förderung festgestellt wird. Die Zusammenarbeit zum Wohle der Schülerinnen und Schüler wird zwischen dem regionalen Beratungs- und Förderzentrum und jeder einzelnen Kasseler Schule über eine individuelle Kooperationsvereinbarung geregelt.
 

"Die sonderpädagogischen Fachkräfte sind verlässlich für die allgemeinen Schulen zuständig und sind nicht mehr im Unterricht eines stationären Förderschulsystems eingesetzt. Sie arbeiten ausschließlich an allgemeinen Schulen mit maximal möglicher Stundenzahl im inklusiven Unterricht und werden als Förderpädagogen eingesetzt", erklärt Kassels Schul- und Jugenddezernentin Anne Janz. "Das sichert die eingeforderte Qualität und Unterstützung für die Schulen". 
 

Veröffentlicht am:   29. 02. 2016  


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