Herderschule zum Schüleraustausch in der Puschkin-Schule, Jaroslawl

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Schulklasse der Puschkin-Schule

Eine Gruppe von 15 Schülerinnen und Schülern sowie 1 Lehrerin und 2 Lehrer der Herderschule besuchten vom 14.-24.September die Puschkin-Schule in Jaroslawl. Zwischen beiden Schulen besteht seit 23 Jahren eine Partnerschaft; gegenseitige Besuche zwischen den Schulen erfolgen in 2-jährigem Rhythmus. Im Lauf der Jahre haben sich zwischen einzelnen ehemaligen Teilnehmern an den Austauschbesuchen freundschaftliche Beziehungen entwickelt.

Während der Besuche wird immer an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet: in den letzten beiden Jahren war das übergreifende Thema der Besuche das Thema Sport. Während des Gegenbesuches in Jaroslawl hat die Gruppe gemeinsam mit russischen Schülerinnen und Schülern Sport getrieben, einer praktischen Sport-Lehrstunde in der Fakultät für Körperkultur an der Pädagogischen Universität beigewohnt, Sportstätten besucht und auch ein touristisches Programm absolviert.

Eine Stadtführung mit einem Deutschlehrer der Puschkin-Schule gehörte ebenso dazu wie   eine Besichtigung des beeindruckenden und informationsreichen neuen Museums der Kosmonautik. Es wurde zu Ehren der ersten russischen Frau im All, Walentina Wladimirowna Tereschkowa, in Jaroslawl anlässlich der 1000-Jahr-Feier eingeweiht.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Sportkomplexes in Demino am Rybinsker Stausee; dort bereiten sich nationale und internationale Sportgrößen, besonders Skiläufer, auf ihre Wettkämpfe vor. Im letzten Jahr wurde der Komplex von einem Wirbelsturm heimgesucht, der nahezu alle größeren Bäume der Anlage zerstörte. Teil des Komplexes ist auch ein Kletterpark in dem die Schülerinnen und Schüler ihren Mut und ihre Geschicklichkeit erfolgreich ausprobierten und mit gestärktem Selbstbewusstsein die Rückfahrt nach Jaroslawl antreten konnten.

Die Partnerschulen einigten sich auf das Projekt"Medien" für die Besuche in den kommenden beiden Jahren.

"Dieser Austausch hat mir wieder einmal vor Augen geführt, wie spannend es sein kann, in einer einheimischen Familie zu leben und so politische, existenzielle aber auch alltägliche Probleme mitzubekommen. Uns Deutsche hat der Austausch toleranter und flexibler gemacht - wir werden mehr davon mitnehmen als ich dachte und hoffte!" (Thekla, aus den Notizen auf der Rückfahrt, müsste bei Verwendung noch autorisiert werden.

"Ich finde es faszinierend, was man für eine Freundschaft in 10 Tagen aufbauen kann." (Wilhelm, s.o.)

"Was ich von hier mitnehme? Dass alle sehr freundlich sind." (Johanna, s.o.)

Veröffentlicht am:   06. 12. 2012  


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